Wir wollen, dass alle Kinder mit Freude lernen

Die natürliche Wissbegierde der Kinder und ihre Motivation zu lernen, werden durch Lob und Anerkennung unterstützt. Unsere Schülerinnen und Schüler werden ermuntert, eigenen Fragestellungen nachzugehen. Dabei wird jedes Kind in seiner Persönlichkeit geachtet, in seiner Motivation und in seinem Engagement zu lernen bestärkt. Es ist uns wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler gern zur Schule kommen und sich gleichermaßen auf das Miteinander und das Lernen in unsere Schulgemeinschaft freuen.

Wir vermitteln den christlichen Glauben als Fundament des Lebens

Christliche Erziehung geschieht aus dem Glauben, dass Gott zu allen Menschen „Ja“ sagt und in diesem „Ja“ Gottes jeder Mensch seinen einzigartigen Wert hat und auch in seinen Konflikten, Unzulänglichkeiten und Unfertigkeiten von Gott angenommen und geliebt ist.

Wir sehen die Aufgabe einer katholischen Bekenntnisschule darin, den Kindern zu einem fundierten Standpunkt zu verhelfen, der ihnen bei der Bewältigung des alltäglichen Lebens Halt, Sinn, Trost und Freude spendet und von dem aus sie in Weltoffenheit und Toleranz mit anderen Menschen zusammenleben und ihre eigene Position einnehmen und behaupten können.

Wir erkennen die unterschiedlichen Fähigkeiten der Kinder an

Kinder werden mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten und stark voneinander abweichenden Persönlichkeitsmerkmalen eingeschult. Auch aus der christlichen Grundhaltung heraus, dass jeder Mensch als Teil der Schöpfung Gottes einzigartig ist, wird diese Heterogenität anerkannt und geschätzt. Damit sich jedes Kind seinem Können entsprechend entwickeln kann, arbeiten Eltern und Lehrer gemeinsam daran, die Kompetenzen und Lernzuwächse der Kinder zu fördern und ihnen angemessene Ziele zu setzen.

Wir arbeiten offen, um Kinder differenziert zu fördern und zu fordern

Kindliches Lernen ist an Bewegung und Handlung geknüpft. Kinder brauchen Zeit und Raum, um sich zu entwickeln. Die in unseren Klassen bereitgestellten Arbeitsmittel nehmen diese Bedürfnisse auf. Die freie Arbeitswahl, die Zeitfreiheit und die Möglichkeit, eigene Interessen einzubringen, helfen den Kindern, zur Ruhe zu kommen, konzentrierter zu arbeiten und zunehmend Ausdauer zu entwickeln.

In der freien Arbeit, im Umgang mit den Materialien und in der sorgfältig „vorbereiteten Umgebung“ kann Unterricht im höchsten Maße individualisiert und differenziert stattfinden. So kann jede Unterrichtsstunde zur Förderstunde werden, in der gleichzeitig gefördert und gefordert wird.

Wir sehen die Eltern als Partner

Ein gutes Miteinander zwischen Schule und Elternhaus, basierend auf Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung, ist eine der Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Lernen. Eltern sind Experten ihrer Kinder und damit Partner im Erziehungs- und Ausbildungsprozess. Ein frühzeitiger und regelmäßiger Austausch von Informationen ist wichtig, beispielsweise in Einzelgesprächen und bei Elternabenden – zum Wohle der Kinder. Die Sichtweisen der Beteiligten können unterschiedlich sein, sie bilden die Grundlage für gemeinsame Beratungen. Eltern sind eingeladen, sich aktiv an der Gestaltung des Schullebens und der Schulentwicklung zu beteiligen.

Wir möchten, dass die Schule ein Lern- und Lebensraum ist

Zu einer Schule gehören neben Schülern, Lehrern und Eltern auch Betreuer und das nichtpädagogische Personal. Gemeinsam ermöglichen sie ein reibungsloses Funktionieren der Schule. Teamarbeit und partnerschaftlicher Umgang aller am Schulleben Beteiligten lassen eine Schulatmosphäre entstehen, die das Lernen und die Entwicklung jedes einzelnen Kindes fördert. Wir bringen uns gegenseitig Achtung und Anerkennung entgegen.